Einen friedlichen Aussichtspunkt, an dem sich der Leser ausruhen könnte in der Meinung, sich in seinen schon immer gehegten Ansichten wiederzuerkennen, pflegt Per Olov Enquist zu verweigern. Ständig leuchtet er aus neuen, unerwarteten Winkeln auf den Meister im Mittelpunkt. Immer wieder wechseln die Scheinwerfer die Farbe, und in ihrem Licht steht der rätselhafte Medizinmann jedes Mal anders vor seinen Beobachtern.
Ist Friedrich Meisner, der Magnetopath, ein Wunderheiler? Ist er ein Scharlatan? Ein Volksverführer? Oder doch ein genialer Querdenker, seiner Zeit weit voraus? Alles erwägt der Leser, er wird hin und her geschleudert auf den Wogen seiner kurzfristigen Einschätzungen, die er ...