Bei der Tour de France zeigt schon die klangliche Ebene der Namen, dass das Rennen ein grosses Epos ist. Die Namen der Fahrer scheinen zum grossen Teil aus einer sehr frühen völkerkundlichen Epoche zu stammen, aus einer Zeit, in der die Rasse durch eine kleine Anzahl exemplarischer Foneme hindurchklang (Brankart der Franke, Bobet der Gallier, Robic der Kelte, Ruiz der Iberer, Darrigade der Gascogner). Diese Namen werden unablässig wiederholt; sie bilden im grossen Zufall der Prüfung Fixpunkte, deren Aufgabe es ist, einen episodischen, stürmischen Zeitverlauf mit dem unerschütterlichen Wesen der grossen Charaktere zu verbinden. Als ob der Mensch vor allem ein Name wäre, der sich zum Me ...