Mal konfus, mal Konfuzius
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Die Weltwoche

Mal konfus, mal Konfuzius
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Takashi Murakami

Mal konfus, mal Konfuzius

Takashi Murakami als eine Art Warhol zu bezeichnen, wäre zu wenig der Ehre. Denn dieser Japaner designt Taschen, erschafft Comicfiguren, ist Maler, Bildhauer, esellschaftstheoretiker. Und mit alldem macht er die Kunst auch fit for funny.
Neulich besuchte ich im Mori Arts Center, das auf einem Wolkenkratzer im schicken Tokioter Neubaugebiet Roppongi Hills thront, eine Museumsausstellung. Sie hiess «Universal Symbol of the Brand» und zeigte laut Katalog «die faszinierende Entwicklung der Geschichte und der Bestrebungen von Louis Vuitton, jener Marke, die nicht nur in Japan unglaublich populär ist, sondern in aller Welt geliebt wird». An einer Reihe von Galerien vorbei, in denen Reise- und Handtaschen ausgestellt waren, fiel mein Blick auf ein grosses Werbefoto der Schauspielerin Uma Thurman und auf kleinere Bilder von Frauen auf dem Laufsteg, die alle Louis-Vuitton-Modeartikel trugen. Was mich in die Ausstellung gelockt h ...
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