Ich bin ja kein Verfechter des grenzenlos liberalisierten globalen Markts, ich halte die freie Marktwirtschaft keineswegs für das selbstregulierende System, den materialisierten Weltgeist, angewandten Darwinismus oder was auch immer, das den immerwährenden Fortschritt garantieren würde. Beim Wein schon gar nicht, wo ja auch schon mal wenn nicht Rückschritt, so doch Rückbesinnung gefragt ist. Dennoch: Andreas März, dem geschätzten Fundi des italienischen Weins, mag ich auch nicht bedingungslos folgen, wenn er den Weingenuss (ein Widerspruch in sich?) zur Gewissensfrage erhebt und sein Credo des Wahren, Echten und Ursprünglichen über «ein flüchtiges körperliches Vergnügen» oder d ...