Wie ein bärtiger Koloss thront Bud Spencer, bürgerlich Carlo Pedersoli, hinter seinem Schreibtisch. In seinem Büro am Ufer des Tiber empfängt der 82-Jährige Besucher mit grossväterlichem Charme und der erhabenen Grandezza eines Mafia-Paten: Er verteilt Lutschbonbons und Zigaretten, bevor er seine imposanten Hände über dem Bauch zusammenlegt, um mit tiefer Stimme von seinem Leben als Filmlegende und Frauenheld zu erzählen. Als er auf seine Frau Maria Amato zu sprechen kommt, wird Spencer melancholisch. Er legt eine Schallplatte mit neapolitanischen Liebesliedern auf – und singt gedankenversunken mit.
Signor Spencer, wann haben Sie das letzte Mal geweint?
Lassen Sie mich üb ...