Weltwoche: Herr Anderson, besten Dank für die Möglichkeit, mit Ihnen telefonieren zu können. Ich möchte mit der aktuellen globalen Situation beginnen. Wenn Sie dazu einen Soundtrack schreiben müssten, wie würde er klingen?
Ian Anderson: Es wäre wahrscheinlich ein stiller, denn ich befürchte, was wir aus alledem lernen können, ist, zu akzeptieren, dass die Dinge sich geändert haben. Ich sprach gestern etwa mit meinem Sohn über meinen Enkel, er wird bald zwei Jahre alt und in einer Welt aufwachsen, in der Covid-19 wahrscheinlich noch für Jahrzehnte vereinzelt auftreten wird.
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