Es ist halb elf Uhr an einem regnerischen Sonntagmorgen in New York. Einem Morgen, an dem selbst Park Slope, Brooklyns schickste Gegend, trist aussieht. Paul Auster strahlt, als er die Tür seines Backsteinhauses öffnet. «Sie sind für Sophie hier, richtig?», fragt er und sieht dabei sehr stolz aus. «Sie kommt gleich runter, und ich werde verschwinden.» Paul Auster sieht aus, als überlasse er seiner Tochter die Bühne gern.
Der Autor von Bestsellerromanen wie der «New-York-Trilogie» und «Oracle Night» und Autor und Regisseur von Filmen wie «Lulu on the Bridge» und «Smoke» hat sich oft genug und ungern mit Journalisten und Fotografen getroffen. Dasselbe gilt für seine Frau, di ...