Noch sind die Appelle zur Einigkeit kaum verhallt. Mehrmals betonte FDP-Präsident Fulvio Pelli in den letzten Monaten, die Partei trete künftig «einheitlich» auf. Öffentliche Auseinandersetzungen würden als «Meuterei» betrachtet. Doch bereits beim ersten Bewährungstest, den eidgenössischen Abstimmungen vom 1. Juni, präsentiert sich die Partei zerstritten. Pelli und der Aargauer Nationalrat Philipp Müller tragen eine Fehde mit persönlichen Beleidigungen aus.
Die Presse hat darüber berichtet. Der Streit entzündete sich, weil Pelli es als «bizarr» bezeichnet hatte, dass Müller bei einer Veranstaltung der FDP Aargau als Befürworter der Einbürgerungsinitiative auftrat, obwohl ...