Wo jeder Rappen zählt, darf man genau hinsehen. Die Show, die in der letzten Woche für die mediale Spendenaktion auf dem Berner Bundesplatz abgezogen wurde, diente als willkommene Kulisse für Prominente und Sternchen. Gutmenschen zelebrierten sich. Das Zentrum der Sammelkampagne «Jeder Rappen zählt» (JRZ) war das Glashaus, das durchsichtige Radiostudio, in dem sich die Moderatoren des Staatssenders DRS 3 in Szene setzten. Es suggerierte eine Transparenz, die es im Geschäft mit den Spendengeldern nicht gibt. Dabei geht es um grosse Beträge. Immerhin gingen bei der Glückskette dank JRZ auch dieses Jahr wieder rund 9 Millionen Franken ein zugunsten von «Kindern im Krieg». Und wer kö ...