Würden in der Country-szene Girlgroups zusammengestellt, dann wären die Dixie Chicks eine Traumformation: Drei fesche Blondinen, die nicht nur glockenhell singen, sondern von Banjo über Fiedel und Dobro bis zur Klampfe auch beherzt und hochtalentiert zulangen. Und darüber hinaus sieben Meilen gegen den Wind erkennen, was ein guter Song ist.Nun sind aber die Chicks ein selbst erfundener Trupp und daher nicht halb so berechenbar, wie das Plattenfirmen und neuerdings auch Politiker gern hätten. Und so fing das an: Die Schwestern Martie und Emily Erwin, 1969 und 1972 in Dallas zur Welt gekommen, spielten Geige, Mandoline und Gitarre, bevor sie in die Schule kamen. Sie spielten vorher bereit ...