Die New York Times warnt vor einem «Rückfall in dunkle Zeiten», der Spiegel sieht in ihm einen «Hassredner» und «Rechtspopulisten» und die Neue Zürcher Zeitung apostrophiert ihn ohne viel Federlesens als «Rechtsextremen». Trotzdem haben am Sonntag 49 Millionen Brasilianer den vielgescholtenen Jair Bolsonaro auf den Wahlzettel gesetzt. Mit 46 Prozent der Stimmen verpasste der frühere Armeeoffizier nur knapp den Wahlsieg im ersten Durchgang. Jetzt muss er in die Stichwahl gegen den Kandidaten der Arbeiterpartei, Fernando Haddad, der 29,3 Prozent der Stimmen erhielt.
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