Sie trafen sich erstmals Auge um Auge, als der Präsident eine halbe Stunde lang pathetisch versuchte, Robert Mueller, 75, als FBI-Chef anzuheuern. Der Umworbene lehnte ab. Er hatte diesen Dienst schon einmal von 2001 bis 2013 geleistet – unter dramatischen Vorzeichen, Amtseid gerade eine Woche vor 9/11 und nach einer Prostataoperation. Dann stand er, diesmal uneingeladen, wieder im Weissen Haus auf der Matte, Donald Trump spottete: «Den habe ich doch schon mal gesehen.» Mueller erschien als Sonderermittler und lästiger Angstgegner, der Trumps Russland-Gespinst untersucht.
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