Vielleicht ist es sein federnder Gang, der Marc Walder zu einem der mächtigsten Schweizer Medienmenschen machte. Vielleicht auch seine unschweizerische Denke, die nicht beim Zürcher Bellevue oder dem sankt-gallischen Goldach, Ort seiner Kindheit, endet. Jedenfalls hat der ehemalige Tennisprofi Walder bis heute eine Leichtigkeit bewahrt, die in der Medienbranche, die die Unbeschwertheit früherer Tage längst verloren hat, fast schon provokant wirkt und möglicherweise auch die Heftigkeit der Reaktionen auf den mittlerweile berühmten Video-Mitschnitt erklärt.
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