Marco starb dort, wo er sich sicher gefühlt hatte: in den Armen seines Vaters. Beide stammen aus Neza bei Mexico City. Als Bub spielt José Antonio Fussball und repariert Autos, statt zur Schule zu gehen. Später kauft er sich einen VW Käfer und wird Taxifahrer – zu wenig zum Leben, zu viel zum Sterben. Zweimal wird er überfallen, und so beginnt er, von Amerika zu träumen. Anfang Jahr macht er den Traum wahr: Er verkauft seine Habseligkeiten und zahlt die 1200 Dollar Erlös einem «pollero» (Menschenschmuggler), der ihn ins gelobte Land bringen soll. «Lass mich nicht zurück», bettelt Marco (5). José Antonio willigt schliesslich ein. «Dort kann Marco Englisch lernen und studieren� ...