Weltwoche: Seit Februar 2021 sind Sie in Pension. Wie sehr vermissen Sie die öffentlichen Auftritte?
Marco Cortesi: Ich vermisse vor allem die sozialen Kontakte zu den Mitarbeitern, zu den Journalisten und zu den Kollegen in den anderen Departementen. Ich nahm vermutlich jeden Tag an einem Rapport teil – und im Protokoll stand immer ungefähr das Gleiche. Was jeden Tag aber speziell machte, waren die Gespräche im Gang und vor der Kaffeemaschine. Und da war natürlich auch die Unterstützung der IT. Erst, wenn man plötzlich alleine unterwegs ist und sich um alles selber kümmern muss, weiss man diese Annehmlichkeiten richtig zu schätzen. (Lacht)
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