«Sie ist überhaupt nicht hübsch, aber ihr Gesicht hat eine dunkeläugige Lebendigkeit, die manchmal sehr anziehend sein kann. Ihre Beine sind richtige Stampfer, nur von der -Taille aufwärts hat sie einen schlanken Körper. Sie hat Tränensäcke und trägt fast immer eine Sonnenbrille. Gut möglich, dass sie oft weint.» Das schrieb der Schauspieler Richard Burton 1968 über Maria Callas, die ihn umschwärmte, in sein Tagebuch. Ihre Stimme war damals schon schwächer geworden, weil sie sie nicht mehr genug trainierte und viele Pillen einwarf. Sie wollte statt auf Opernbühnen ins Scheinwerferlicht Hollywoods.
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