Maria Magdalena, geboren um das Jahr eins nach Christus in Magdala westlich des Sees Genezareth, der Legende nach aus königlichem Geschlecht (vom Stamme Benjamin?), «edel, reich und minniglich» (und weder zu verwechseln mit der namenlosen Sünderin aus Lukas 7, 36–50 noch mit Maria von Bethanien), hatte ein kleines Problem: Sie war von nicht weniger als sieben Dämonen besessen (Lukas 8, 2–3; Markus 16, 9), namentlich Abbanar, Maladon, Ramirael, Zimiel, Saborob, Sunochtech und Zochahak (gnostisches Evangelium nach Simon Zelotes 11, 4). So konnte sie von Glück sagen, dass sich ihr Weg im Alter von etwa dreissig Jahren mit jenem von Gottes Sohn kreuzte, welcher zu dieser Zeit mit seine ...