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Maria Magdalena und Jesus Christus
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Am Anfang

Maria Magdalena und Jesus Christus

Nach Dan Browns «Da Vinci Code» verhält sich’s so: Sie ist 30, ihre biologische Uhr tickt wie eine Zeitbombe, und auch das noch: Sieben Dämonen wohnen, ach, in ihrer Brust. Er heilt sie, nimmt sie – nachdem ein anderer für ihn gekreuzigt wurde – zum Weib. Das Paar zieht nach Gallien, zeugt ein Kind. Und was macht ein Gott in Frankreich? Leben, und wie!
Maria Magdalena, geboren um das Jahr eins nach Christus in Magdala westlich des Sees Genezareth, der Legende nach aus königlichem Geschlecht (vom Stamme Benjamin?), «edel, reich und minniglich» (und weder zu verwechseln mit der namenlosen Sünderin aus Lukas 7, 36–50 noch mit Maria von Bethanien), hatte ein kleines Problem: Sie war von nicht weniger als sieben Dämonen besessen (Lukas 8, 2–3; Markus 16, 9), namentlich Abbanar, Maladon, Ramirael, Zimiel, Saborob, Sunochtech und Zochahak (gnostisches Evangelium nach Simon Zelotes 11, 4). So konnte sie von Glück sagen, dass sich ihr Weg im Alter von etwa dreissig Jahren mit jenem von Gottes Sohn kreuzte, welcher zu dieser Zeit mit seine ...
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