Mario Merz (1925–2003) - Ob Berlin, New York, Frankfurt oder Zürich: In fast jeder bedeutenden Kunstsammlung ist ein Werk von Mario Merz zu finden. Der Italiener gilt als einer der herausragenden Vertreter der Arte povera. Die Künstler dieser Avantgardebewegung bevorzugten einfache, fast wertlose Materialien: Holz, Stein, Glas, Wachs oder Wolle wurden zu Bedeutungsträgern einer Kunst, die – dem Zeitgeist der späten sechziger Jahre entsprechend – auch als Kritik an der Konsumgesellschaft verstanden werden kann.
Der Dualismus von Natur und Kultur war das eigentliche Leitmotiv von Mario Merz. Seine weltberühmten Iglus stehen für künstlerisches Nomadentum und eine ins Kosmische grei ...