Marko Max Feingold (1913–2019) – «Wie überlebt man vier Konzentrationslager?» – eine Frage, die Marko Feingold, dem langjährigen Präsidenten der Israelitischen Kultusgemeinde Salzburg, immer und immer wieder gestellt wurde. Und die er eigentlich nur beantworten konnte, indem er ebenso unaufhörlich sein Leben schilderte. Auschwitz, Neuengamme, Dachau und zuletzt Buchenwald; jeden dieser Namen lernt der junge Mann auf leidvolle Weise kennen. In Buchenwald befreien ihn, der dann noch knapp dreissig Kilo wiegt, zusammen mit anderen Mithäftlingen im April 1945 die Amerikaner. Die eigene Familie – Marko war mit zwei Brüdern und eine ...