Im Golfkrieg von 1990/91 kam auf fünfzig US-Soldaten ein Angehöriger eines privaten militärischen Dienstleisters. Im gegenwärtigen Irakkrieg beträgt das Verhältnis 10:1. Diese Verfünffachung lässt vermuten, dass es sich bei den Private Military Companies um eine prosperierende Branche handelt. Ausschlaggebend dafür war, dass sie sich von dem Geruch des Söldnerabenteurers befreien konnten, der in den Entkolonisierungskriegen und in der langen Putschgeschichte neuer Staaten entstanden ist. Verglichen mit diesen schweisstriefenden Haudegen, handelt es sich bei den PMCs um hochprofessionelle Unternehmen, die Sicherheitspakete in der gesamten Bandbreite militärischer Fähigkeiten anbie ...