Die Ankündigung war ein mittleres kommunikatives Desaster. In einer Mitteilung liess die UBS vor Wochenfrist verlauten, dass ihr Finanzchef John Cryan in London an einer Finanztagung über die Auswirkungen der neuen Eigenkapitalvorschriften (Basel III) referieren werde. Diese, hiess es, hätten zur Folge, dass die Aktiven der Bank gemäss dem neuen synthetischen Gewichtungsmodell 400 Milliarden Franken ausmachen, exakt doppelt so viel wie nach der bisher gültigen Berechnungsmethode (Basel II). Zwar werde die Bank die Bilanz auf 300 Milliarden verkleinern (also Risiko abbauen), doch auch dann reiche das vorhandene Eigenkapital nicht aus, weshalb Gewinne zurückbehalten würden. Dass die Ban ...