Soeben ist im vierfar-bigen Faksimile Marlene Dietrichs Adressbuch erschienen. Die Herausgeberin Christine Fischer-Defoy hat den etwas kitschig aufgemachten Band ergänzt mit alten Zeitungsausschnitten, Visitenkarten, Korres-pondenz und Fotos aus dem Nachlass von Frau Dietrich. Das Adressbuch stammt aus den sechziger und siebziger Jahren. Das war die Zeit, in der Marlene Dietrich als Chanteuse durch die Welt tourte und auch noch ein paar Filme machte, wie zum Beispiel «Das Urteil von Nürnberg» mit Maximilian Schell. Der hat kürzlich über sie gesagt: «Ich glaube, sie war extrem einsam.»
Schell steht nicht im Adressverzeichnis — aber der nun veröffentlichte Band ist nur eins von acht ...