Es gibt verschiedene Arten, einen Pynchon-Roman zu lesen. Man kann die Lektüre der selten unter 400 Seiten starken Werke als beschwerliche, aber dem intellektuellen Prestige geschuldete Aufgabe betrachten und sich dafür mit einem GPS-System, Notvorräten und Halloo-Wach-Tabletten ausrüsten. Andere nehmen Pynchon-Bücher wie Wellnesslandschaften in Angriff. Sie hüpfen vom Sprudel- ins Schlammbad, von der Liege der schwedischen Masseuse auf die des Chiropraktikers und sind am Ende etwas matt, jedoch beglückt darüber, das Angebot nach Kräften ausgenützt zu haben. Die Dritten beschränken sich aufs Überfliegen des Klappentextes und sondern dann ihre Meinung ab. Denn aufs Äussern einer ...