Unter völliger Geheimhaltung hat die Schweizer Armee hauptsächlich in den neunziger Jahren und noch bis 2003 ein hochmodernes Artilleriesystem gebaut. Entlang der panzergängigen Landesgrenze und an den Alpentransversalen entstanden Unterstände für 112 moderne Festungsminenwerfer mit Kaliber 12 Zentimeter sowie noch neuere acht Halbbatterien Bisongeschütze mit Kaliber 15,5 Zentimeter. Die damalige Bausumme betrug rund 1,6 Milliarden Franken. 2018 beurteilte das Verteidigungsdepartement (VBS) Landkriege im befriedeten Europa als unrealistisch. Darum könne die Schweiz auf die moderne Festungsartillerie verzichten. Gesagt, getan: Die 120 Anlagen sollten liquidiert werden. Das Parlam ...