Herr Waser, Sie sind nun seit rund einem halben Jahr Vorsteher des Zürcher Sozialdepartements – wie fühlen Sie sich?
Ich fühle mich sehr gut. Ich habe bei meinen Besuchen in den Einrichtungen viele engagierte Mitarbeitende getroffen und sehr viel Goodwill gespürt. Das entspricht meinen Erwartungen: Lustvolle und anspruchsvolle Herausforderungen warten auf mich.
Gegenüber der Sonntagszeitung haben Sie eingeräumt, «viele rot-grüne Politiker» seien «auf einem Auge blind» gewesen. Was hat Sie zu diesem überraschend selbstkritischen Umdenken bewegt?
Man muss immer wieder zurückschauen und seine Positionen überprüfen. In diesem Sinne ist es – wie ich vor dem Gemeinderat ausge ...