Als die Amerikaner den Japanern 1947 die neue Verfassung diktierten, wurden darin erstmals die Gleichberechtigung und das Wahlrecht für Frauen verankert. Der Kaiserthron blieb dagegen Männern vorbehalten. Der wohl eher aus Unachtsamkeit als aus Respekt vor Tradition entstandene Verfassungsartikel brachte Masako Owada fast um den Verstand.
Die 1963 geborene Japanerin ging in Moskau in den Kindergarten, in New York, Tokio und Boston zur Schule, schloss ihr Studium in Harvard ab und wollte Diplomatin werden wie ihr Vater. Sie spielte Baseball, fuhr Ski wie ein Teufel und sah blendend aus. Ihr winkte eine prächtige Karriere und leider auch der falsche Mann. Fünf Jahre liess Masako den Kronpr ...