Bern
Im Augenblick überbieten sich die Verantwortlichen mit ihren Schätzungen: Werden bis zu 50 000 Menschen aus der Ukraine in die Schweiz flüchten, wie Justizministerin Karin Keller-Sutter (FDP) erklärte? Oder kommen gar Hunderttausende, wie andere im Bundeshaus wissen wollen?
Das Zahlenwirrwarr kommt nicht von ungefähr. Schon heute ist den Behörden nicht bekannt, wie viele Leute aus dem Kriegsland tatsächlich hier gelandet sind. Gesichert ist laut dem Staatssekretariat für Migration (SEM) nur, dass es sich bei der Mehrheit der Flüchtlinge – 60 bis 70 Prozent, die sich registriert haben – um Frauen und Kinder handelt.
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