«Unter Rücksichtnahme auf die besondere Situation der Städte stelle ich mir mit Verlaub etwas anderes vor», schimpfte die Zürcher Stadtpräsidentin Corine Mauch (SP). Sie beklagte sich mit dem Städteverband am vergangenen Montag bitterlich über die Pläne für eine Unternehmenssteuerreform III, mit der die Schweiz auf Druck der EU ihre Spezialregeln für ausländische Unternehmen anpassen muss: Die Städte könnten nicht mitreden, dabei entgingen ihnen mehr als 1,5 Milliarden Franken an Steuern. Mauch rechnete vor, dass allein in der Stadt Zürich mehr als zehn Prozent der landesweiten Gewinnsteuern von juristischen Personen anfielen. Die Frage, weshalb diese Steuern der ...