Es macht Spass, mit Pauken und Trompeten den Auftritt einer Majestät anzukündigen, sozusagen mit einer Händel-Ouvertüre. Noch vergnüglicher aber ist die Entdeckung eines Mauerblümchens, in dem nur der Enthusiast die verborgene kommende Königin entdeckt. Vielleicht ein etwas zu blumiges Bild für die Silvaner, die Rebe, die aus den Wäldern des Ostens kam. Aus Siebenbürgen, geht die Sage, auch genannt Transsilvanien, wo Dracula sich den Mund mit Silvaner spülte, bevor er sich anderen Säften zuwandte. Vor Zeiten in Österreich weit verbreitet, wird sie dort kaum mehr angebaut, wohl aber weiter donauaufwärts, in Franken, wo sie hoch in Ehren steht.
Das grösste Anbaugebiet für Si ...