Der Welterklärer Frank A. Meyer titelte im letzten Sonntagsblick: «Maul halten». Ganz im schnarrenden preussischen Kasernenton seiner Berliner Wahlresidenz. Meyer befiehlt den Unterlegenen der «No Billag»-Abstimmung, ein für alle Mal zu schweigen. Sofort und in Ewigkeit. Er zetert über Schawinski, den Tages-Anzeiger, die NZZ. Weil sie es wagten, der SRG nach dem Verdikt des Souveräns Reformen vorzuschlagen. Dumm nur, dass all die Genannten Gegner der Initiative waren. Und demnach zu den Abstimmungssiegern gehörten.
Dennoch gelte auch für sie: «Maul halten». Denn: «In der Demokratie zählt das Wort der Mehrheit.& ...