Vielleicht macht nicht der Öl- und Bauriese Halliburton (dem früher der US-Vizepräsident Cheney vorstand) das Big Business mit dem Irak-Krieg, sondern Tawfik Mathlouthi aus der Pariser Banlieue. Seine Erfolgsgeschichte begann mit einem Boykott, als die ersten Bomben auf Bagdad fielen: Mathlouthi, 47, tunesischer Herkunft, Besitzer eines französischen Passes und des Senders Radio Méditerranée, des einflussreichsten Sprachrohrs der französischen Muslime, forderte seinen zehnjährigen Sohn zum Protest gegen Amerika auf – der Junge sollte auf sein Coke verzichten. Der clevere kleine Mathlouthi stimmte zu, unter einer Bedingung: Er verlangte einen gleich schmeckenden Ersatz.
Papa Mathlou ...