Der Übernahmekampf des Pharmakonzerns Merck um die Konkurrentin Schering beunruhigt Deutschland, geht es dabei doch um die mögliche Geburt eines nationalen Pharma-Champions. In der Schweiz sorgt er für müdes Gähnen – zu unbedeutend wäre der Verbund aus hiesiger Sicht. «Roche und Novartis haben bereits die nötige Grösse», sagt Pharma-Analyst Giusep Demont von der Zürcher Privatbank Vontobel. Für beide sei ein Mitbieten um Schering kaum sinnvoll.
Trotzdem kann uns die nachbarliche Aufregung nicht kühl lassen. Die angestrebte Fusion verstärkt einen Trend der jüngeren Vergangenheit, der für die Pharma-Landschaft in ganz Europa bedeutend ist: Die Grossen werden immer grösser, d ...