Februar 2001
«Wir verkaufen nicht.» Trotzig reagierte Beat Meyer, der Konzernchef der Basler Mediengruppe, vor Jahresfrist auf Interviewfragen, was nun mit der defizitären Weltwoche geschehen solle. Im November zuvor hatte er an einer internen Retraite im süddeutschen Badenweiler noch gesagt: «Wir werden nicht darum herumkommen, weitere Teile des Konzerns abzustossen.» Das Problem sei, sagte Meyer, «dass die Interessenten die Schwächen kennen».
Der Gesinnungswandel, nun doch nicht zu verkaufen, erfolgte nach drei nervenaufreibenden Wintermonaten, in denen sich seine Befürchtung bewahrheitete. Die Konkurrenz kannte die Schwächen. Erfolglos wurde mit den Medienkonzernen Neue Zürche ...