Jolanda Spiess-Hegglin ist das, was man in der Journalistensprache als «mediengeil» bezeichnet.
Die Frau kann an keinem Mikrofon, keiner Kamera und keinem Notizblock eines Journalisten vorbeigehen, ohne sich in Stellung zu werfen. Und wenn keine Mikrofone, Kameras und Notizblöcke in Sichtweite sind, dann sorgt sie dafür, dass sich das ändert.
Letzte Woche hatte sie eine gute Woche. Sie hatte den Blick eingeklagt, der Ende 2014 ihre angebliche Schändung durch einen Zuger Politiker ruchbar gemacht hatte. Am Gericht waren die Kameras, Mikrofone und Notizblöcke geballt vor Ort. Spiess-Hegglin war im Element.
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