Der Tag, als eine neue Zeitrechnung begann: Ich war sechzehn und ging erstmals mit einer Freundin ins Kino. Sie hiess Olga, war älter, gebildeter und erklärte: Kino sei «Kunst», Fernsehen «Dräck». Ich fand diese Aussage irritierend – meine Eltern hatten gerade einen hochwertigen Farbfernseher erstanden. Doch der stand im spiessigen Elternhaus, der Kinosaal dagegen eröffnete Welten und traf den Pubertierenden wie ein Orkan.
Und dann klickte es bei mir: Serienklassiker «Die Sopranos» (1999 – 2007).
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