Im Detail der Departementszuteilung hatte Nationalrat Christoph Mörgeli sich geirrt, als er am 17. Oktober in der Funktion eines Beraters des SVP-Strategieausschusses Chancen und Risiken einer Kandidatur Blochers für das Amt des Bundesrats ventilierte. «Eine Gefahr besteht auch darin, dass Christoph Blocher gewählt wird. Man wird ihn möglicherweise im VBS versenken», schrieb Mörgeli zwei Tage vor den eidgenössischen Wahlen in seiner Analyse «Doppelvertretung im Bundesrat oder Opposition. Eine Standortbestimmung nach den Wahlen vom 19. Oktober 2003». Blocher wurde nach der Wahl ins Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) geschoben. Die Warnung aber war begründet.
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