«Will keiner trinken? Keiner lachen?» – «Das liegt an dir: du bringst ja nichts herbei, nicht Âeine Dummheit, keine Sauerei.» Nein, nein, das ist kein Dialog aus dem jüngsten US-Rüpelfilm «Superbad», der an den amerikanischen Kinokassen alle Rekorde brach, sondern stammt aus Goethes «Faust I». Es dürfte sehr unwahrscheinlich sein, dass die Herren Seth Rogen und Evan Goldberg (Drehbuch), Greg Mottola (Regie) und Judd Apatow (Produzent) den Dichterathleten und sein Opus magnum vor Augen hatten, als sie beschlossen, mit Sauereien unter der Gürtellinie Humor mit enormer Lachkraft zu kultivieren. Die US-Kritiken zu «Superbad» jedenfalls lesen sich so, als käme der Klamauk nahe a ...