Wenn Bob Dylan eine Autobiografie schreibt, kann man sie auf unterschiedliche Arten lesen. Es gibt die Paparazzi-Perspektive: Einige Journalisten äussern ihre Enttäuschung, dass man im Buch nichts über seine Scheidung von Sara erfährt, nichts über seine späteren Partnerinnen und schon gar nichts über seine sexuellen Vorlieben. Auch ob er nun Alkoholiker ist oder nicht, verschweigen seine Memoiren. Dann gibt es die Historiker, die wissen wollen, wie es wirklich war. Es gibt sogar solche, die Dylan bereits «Fehler» nachgewiesen haben. Offenbar sind ihm manchmal Orts- und Zeitangaben durcheinander geraten. Und dann gibt es «ernsthafte» Leser, die bemängeln, dass er beispielsweise ni ...