Der Morgen des 11. Oktober 2001 begann für den Präsidenten wie immer. Um sieben Uhr sass ihm CIA-Chef George Tenet gegenüber, der das tägliche Geheimdienst-Briefing verlas. Je länger Tenet sprach, desto nervöser zuckten die Schultern von George W. Bush. Im Vergleich zu dem, was ihm der CIA-Chef erzählte, erschienen ihm die Terroranschläge auf Washington und New York wie der Prolog zur Hölle. Ein CIA-Agent mit Decknamen Dragonfire hatte gemeldet, Al-Qaida-Terroristen seien im Besitz einer 10-Kilotonnen-Atombombe, wahrscheinlich gestohlen aus einem russischen Arsenal. Gemäss Dragonfire befand sich die Atombombe bereits auf amerikanischem Boden, in New York City.
Die CIA hatte keine z ...