Es hat sich in der gehobenen Gastronomie eingebürgert, dass man zu Menüs mit fünf, sechs, sieben Gängen eine passende Weinbegleitung serviert. Das ist für den Gast angenehm, er muss sich nicht mit der Auswahl quälen, und für den Gastgeber ist das wirtschaftlich sinnvoll. Mein Problem: Es ist zu viel. Zu viele Aromen, zu viel Alkohol. Spätestens beim Hauptgang weiss ich nicht mehr, was ich gegessen habe, die sensorische Wahrnehmung wird stark dezimiert.
Die Lösung: mehr Champagner! Der Schaumwein, den man oft als Apérogetränk bestellt, kann aus Sicht eines Weindilettanten wie mir mehr als nur für eine kurze prickelnde Erfrischung sorgen. Natürlich muss es ein guter Champagner ...