In Europa wird die Stimmung gegenüber China schlechter, wenn man die Positionierung europäischer Regierungen gegenüber Peking als Gradmesser nimmt. Der EU-China-Gipfel von voriger Woche brachte wenig Einigkeit. Die EU-Führung mit Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Ratspräsident Charles Michel reiste mit einem Themenkatalog an, der neben politischen Konflikten auch das Handelsbilanzdefizit betraf: Dass China so viel mehr Güter in die EU liefere als umgekehrt, lautete der Tadel, sei nicht nachhaltig. Chinas Präsident Xi warb indessen eher für Kooperation.
...