Spannend waren sie wirklich nicht, diese Bundesratswahlen, die am vergangenen Mittwoch über die Bühne gegangen sind. Es gab keine Ränkespiele, keine wilden Kandidaturen, keine Angriffe von neidischen Hinterbänklern, die den Glücklichen, die so nah vor dem vermeintlichen Paradies stehen, noch einen Strich durch die Rechnung gemacht hätten. Es kam, wie man allgemein vermutet hatte: Die strahlenden Gewinnerinnen sind Viola Amherd und Karin Keller-Sutter, die als Mitglied Nummer 118 und 119 in die Landesregierung einziehen werden. Der Walliser CVP-Frau Amherd genügte überraschenderweise ein einziger Wahlgang, um ihre Konkurrentin Heidi Z’g ...