Geschieht nicht etwas völlig Überraschendes, wird die Vereinigte Bundesversammlung am 22. September eine vierte oder sogar fünfte Frau in den Bundesrat wählen. «Welches Geschlecht die Mehrheit hat, ist unerheblich», kommentierte Elisabeth Kopp vor kurzem in der NZZ – und setzte damit den politisch korrekten Massstab hinsichtlich der absehbaren Frauenmehrheit fest. Bundesrätin Micheline Calmy-Rey wurde prompt als «Ladykillerin» bezeichnet, nachdem sie Bedenken geäussert hatte, Männer könnten sich bei einem ausschliesslich weiblichen Bundesrat nicht mehr vertreten fühlen.
Umgekehrt ist es erlaubt, Frauen in der Politik im Vergleich zu Männern alle möglichen positiven Eigensc ...