Kürzlich konnte man in einer Schweizer Sonntagszeitung ein Interview lesen, das mit folgendem Titel überschrieben war: «An unendliches Wachstum glauben nur Verrückte und Ökonomen». Zumindest von einem Teil des Titels fühlte ich mich angesprochen. Wenn auch nicht in so drastischen Worten, so wird man in Diskussionen zum Thema Wirtschaftswachstum immer wieder mit Variationen dieser Aussage konfrontiert. Es lohnt sich deshalb, zu erklären, wieso diese populäre Vorstellung von den «Grenzen des Wachstums» heute kein bisschen richtiger ist als in den sechziger Jahren, in denen der Club of Rome dieses Schlagwort popularisierte.
Zunächst kann man einmal festhalten, dass wir gemäss der L ...