Der starke Franken sorgt für Aufregung. Der Bundesrat organisiert einen Krisengipfel, das Gewerbe verlangt Massnahmen gegen Spekulanten, die Gewerkschaften und Politiker aller Couleur setzen die Notenbank unter Druck, mit Interventionen den Anstieg der Landeswährung zu bremsen. Der Unternehmer Michael Pieper bleibt gelassen und nicht nur, weil neunzig Prozent seiner Produktion im Ausland liegen. Der CEO und Inhaber der auf Küchentechnologie spezialisierten Franke-Gruppe betrachtet die starke Währung als Ansporn, die Produkte weiter zu verbessern: «Das treibt uns an. Wenn man exportieren will, braucht es Effizienz, intelligente Erzeugnisse und Kundennähe.» Produkte, die einen echten Me ...