Da sich abzeichnet, dass der «Gegenentwurf zur Avanti-Initiative», das Verkehrspaket, das Bundesrat und Parlament Volk und Ständen vorlegen, von den Bürgern wohl zurückgewiesen wird, ist zu überlegen, was nach dem 8. Februar zu geschehen hat, verkehrs- und finanzpolitisch.
Die Konsequenz eines Neins für die Schweizer Verkehrspolitik ist eindeutig. In diesem Fall akzeptiert das Volk die ständig steigenden Belastungen der Strassen, nimmt als Folge regelmässige Staus in Kauf und will weiterleben in den bekannten Unvereinbarkeiten: im Widerspruch zwischen dem bilateralen Verkehrsabkommen, das der EU freie Fahrt garantiert, und dem Nadelöhr am Gotthard – und auch im Widerspruch zwisch ...