Das alte Jahr geht etwas hektisch zu Ende. SVP-Nationalrat Hans Fehr ist erbost über meine «Personenkontrolle» von letzter Woche, wo ich ihn als «Heuchler» bezeichne, weil der Asyl-Hardliner aus Eglisau eine Asylbewerberin bei sich zu Hause beschäftigte. Die Interview-Anfrage lehnt er ab, nachdem er zunächst selber ein Interview vorgeschlagen hat; jetzt sei eine «sachliche Grundlage» nicht mehr vorhanden. So empfindlich?
Kollege Alex Baur ruft mich an, er könne die ganze Aufregung um Fehr nicht verstehen, alles lächerlicher Unfug, eine zum Skandal aufgeblasene Bagatelle, er wolle einen Gegenkommentar schreiben. Ich bin skeptisch, auch ein Fehr müsse sich doch an die Asylge ...