Vergangene Woche war ich in London, das neue Parfüm von Brioni wurde vorgestellt (ich war Gast des Modeunternehmens). Am Mittwochnachmittag fand ferner das sogenannte Preview der Frieze Art Fair, einer Messe für zeitgenössische Kunst, statt. Die «Frieze» sei meine Lieblingskunstmesse, schrieb ich vergangenes Jahr. Stimmt. Dieses Jahr gab es aber wenig interessante oder wichtige Werke zu sehen, in meinen Augen.
Dafür begegneten mir Irina Polin, eine russische Künstlerin, die ein paar Monate des Jahres in der Schweiz lebt (Ausstellung ab 5. November in der Galerie Barbarian Art in Zürich), und Conte Manfredi della Gherardesca. Sein Titel ruft ein wenig Neid hervor, muss ich sagen. Als ...