Mein Freund Wladimir Klitschko kämpft für unsere Werte
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Abonnemente
Jedes Abo eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt.
AboDigital
Für alle, die Online lesen wollen
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
AboPrint & Digital
Printausgabe & digital jederzeit dabei
Wöchentliche Printausgabe
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
Sind Sie noch nicht überzeugt? Details zu den Abos
Die Weltwoche

Mein Freund Wladimir Klitschko kämpft für unsere Werte

ESSAY/WOLFGANG JENEWEIN

Mein Freund Wladimir Klitschko kämpft für unsere Werte

 Wladimir Klitschko hat einen vielbeachteten Aufruf geschrieben: «Keine Demokratie ohne Demokraten». Ich kenne Wladimir seit sieben Jahren, wir haben gemeinsam eine Weiterbildung zum Umgang mit Herausforderungen («Challenge Management») aufgebaut, wir haben zusammen unterrichtet und mittlerweile über 200 Studierende graduiert. Ich habe in ihm einen echten Freund gefunden. 

Mein Freund Wladimir Klitschko kämpft für unsere Werte

Er hat mich von Beginn an beeindruckt, natürlich wegen seiner imposanten Statur – vor allem aber wegen seines Mutes und seiner Herzlichkeit. In diesen Tagen beweist er der Welt, dass er nicht nur über den Umgang mit Herausforderungen referieren kann, sondern dass auch im echten Leben keine Challenge zu gross für ihn ist. 

Einmal habe ich Wladimir gefragt, worauf es im Ring ankomme. Sinngemäss sagte er: Es ist entscheidend, aktiv zu bleiben und sich nicht von den Umständen (gegnerischen Fans, unerlaubten Tiefschlägen etc.) in die Defensive drängen zu lassen. Im Ring wie im Leben gilt: «Du bist die bewegende Kraft.» 

Wladimir ist ein Multimillionär, der in Hamburg und Florida gelebt hat. Er besitzt einen Pilotenschein und könnte jederzeit mit einem Privatjet sich und seine Familie in Sicherheit bringen. Stattdessen stellt er sich spärlich bewaffnet jeden Tag aufs Neue dem russischen Aggressor und riskiert sein Leben. 

Er weiss, dass er für den russischen Präsidenten ein strategisches Ziel ist und mittlerweile auf der Todesliste der russischen Wagner-Söldner steht – und trotzdem gibt er nicht klein bei. Im Gegenteil, er ruft die Weltöffentlichkeit über alle Kanäle zur Solidarität und zum Kampf für unsere Demokratie auf. 

Wer Putin friedlich schaden will, steht auf für unsere Werte Frieden, Freiheit, Respekt und Offenheit, erhebt seine Stimme und aktiviert andere für unsere demokratischen Überzeugungen. Ein Leader und auch Wladimir Putin ist nur so stark wie die Menschen, die ihm folgen. 

 

Wolfgang Jenewein ist Professor für Betriebswirtschaftslehre an der Universität St. Gallen und Direktor des Instituts für Mobilität (IMO-HSG).

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.