Wir leben in einem Haus, das vor rund hundert Jahren gebaut wurde. Bevor wir es für unser Leben umbauten, war das Erdgeschoss praktisch fensterlos: Keller, Waschküche und Trockenraum. Die Wohnräume waren im ersten Stock – oder Hochparterre – untergebracht, der Garten diente weitgehend der Einfahrt und dem Zugang zur Garage auf der anderen Seite des Hauses. Offenbar ein damals ganz normales Schema: Wohnen war das eine, der Garten das andere. Der Aussenraum war ein Ort, um allenfalls bei warmem Wetter Wäsche zu trocknen, in guten Lagen ein Gemüsebeet anzulegen oder sich einige Obstbäume zu halten. Mit kleinen Kindern hat man im Freien gespielt oder an ...